Profilunterricht an der FNS

Für Jahrgang 9 und 10 musst du ein Profilfach wählen. Die Wahl findet digital über IServ zum Ende des 8. Jahrgangs statt.

Warum Profilunterricht?

  • Das Profil bietet die Möglichkeit, Interessen zu vertiefen
  • individuelle Interessen und Neigungen können hier ausgebildet werden
  • Ziel: Berufsorientierung

Welche Profile gibt es?

  • Profil GuS (Gesundheit und Soziales)
  • Profil Technik
  • Profil Wirtschaft

Nice to know:

  • 4 Stunden pro Woche
  • gleiches Gewicht wie ein Hauptfach
  • Entscheidung gut überlegen -> es ist kein Wechsel des Profils möglich!
  • Voraussetzung: wirkliches Interesse an dem Profil!

 

Im Video erklären wir euch die Profilfächer genauer: Schaut es euch an!

Profil Gesundheit und Soziales (GuS)

Der Inhalt des Profils GuS untergliedert sich in vier Module, die über zwei Schuljahre hinweg unterrichtet werden.

Interessant ist, dass nicht nur theoretische Themen und Aufgabenbereiche angeboten werden. Ihr werdet in diesem Profil einen hohen Anteil an praktischen Unterrichtsvarianten erleben, wie zum Beispiel den Rollstuhlführerschein. Außerdem kreative, künstlerische Gestaltungselemente (zeichnen, basteln, dekorieren, Rollenspiele, Wissensquiz für Senioren), Lebensmittelkunde und Nahrungszubereitung, Kochduell oder typische Arbeiten im Service oder der Gastronomie.

Außerschulische Lernorte...

...bereichern praxisnah euren schulischen Unterricht und erweitern Eure beruflichen Perspektiven. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Besuch einer Kindertagesstätte
  • Erkundungen in den Heidewerkstätten
  • Kooperation mit dem Seniorenheim An der Böhme (PRO TALIS)
  • Kennenlernen verschiedener medizinischer Einrichtungen

Selbst die Besichtigung des Bestattungshauses Körner ist für Schüler dieses Kurses sehr interessant. Ein Besuch der PRO Familia Einrichtung in Soltau klärt über viele Fragen auf.

Die Profile

Modul 1: Persönliche und berufliche Perspektiven

Modul 2: Sozialpädagogik

Modul 3: Gesundheit und Pflege

Modul 4: Ernährung und Hauswirtschaft

 

Kommunikations- und Teamfähigkeit

Schwerpunkt dieses Profils, in dem Kommunikationsfähigkeit groß geschrieben wird, sind Präsentationen zu Themen wie zum Beispiel:

  • Welche Berufe gibt es im Bereich GuS?
  • Lebensmittel und Krankheitsbilder
  • Was bedeutet Demenz im Alter?
  • Regenbogenfamilie - Was ist das?

 

Eure Teamfähigkeit könnt ihr in Interessanten Projekten ausprobieren wie zum Beispiel:

  • Wir planen ein Kinderfest
  • Im ANDERS- Hotel hinter die Kulissen geschaut
  • Weihnachtsvorbereitung im Seniorenheim


Euch fallen bestimmt noch andere Projekte ein. Ihr merkt schon, Kreativität, gutes Miteinander und Freude an der Arbeit in sozialen Berufsfeldern sollen Euch bei der Berufsorientierung helfen. Wenn ihr heute schon über sogenannte Soft Skills wie gute Umgangsformen, Vertrauen und Verlässlichkeit, Selbstständigkeit und Empathie verfügt, die in allen sozialen Berufen notwendig sind, werdet ihr Euren Traumjob finden und nicht nur im Bewerbungsgespräch punkten.

 

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Profil Technik

Im Profilfach Technik setzen sich Schülerinnen und Schüler mit einer stetig veränderten und technisierten Welt auseinander, um Technik gewissenhaft, verantwortungsvoll und selbstständig zu nutzen.

Das Profilfach Technik wird verbindlich nach freiwilliger Wahl, durch interessierte und motivierte Schülerinnen und Schüler, durchgehend für zwei Jahre, in den Jahrgängen 9 – 10, vier Stunden pro Woche unterrichtet.

Die Felix-Nussbaum-Schule bietet drei Technikräume mit jeweils 16 Arbeitsplätzen. Die Räume 1 und 2 verfügen über Grundwerkzeuge für die Bereiche Holz, Metall, Elektrotechnik. Raum 3 verfügt über 8 Computerarbeitsplätze.

Lehrinhalte

Vorerst baut das Profilfach Technik auf Grundlagen der 8. Klasse auf.
Die Schüler vertiefen ihre Kenntnisse im Technischen Zeichnen sowie in der Organisation und Strukturierung verschiedener Werkstücke.
Sie erlernen dadurch den sicheren Umgang mit den entsprechenden Werkzeugen und setzen sich mit verschiedenen technischen Inhalten auseinander, um technische Zusammenhänge zu verstehen und mit technischen Objekten umgehen zu können. Es handelt sich dabei um den Einblick in eine technische Grundbildung und nicht um die Aneignung von Spezialwissen.

Die Inhalte umfassen die vier Lernfelder „Arbeiten und Produzieren“, „Energie und Technik“, „Information und Kommunikation“ und „Natur und Technik“.

Weitere Inhalte sind u.a.:

  • von der räumlichen Darstellung zur Dreitafelprojektion
  • Materiallisten und Fertigungspläne erstellen
  • Umgang mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen
  • Auseinandersetzung mit technischen Zusammenhängen und technischen Phänomenen
  • uvm.

Einzelne Themenschwerpunkte werden theoretisch erarbeitet, um dann praktisch, anhand exemplarischer Werkstücke, umgesetzt werden zu können.

Leistungsbewertung

  • 50% aktive Mitarbeit in Theorie und Praxis
  • 40% eine schriftliche Leistungskontrolle pro Halbjahr bzw. eine gleichwertige
  • fachspezifische Leistung 10% Mappe

 

 

Gebt mir einen Hebel, der lang genug, und einen Angelpunkt, der stark genug ist, dann kann ich die Welt mit einer Hand bewegen.

 

Archimedes (287 – 212 v. Chr.), griechischer Physiker, Mathematiker und Mechaniker

Kurzbeschreibung der vier Lernfelder

Arbeiten und Produzieren

  • Vielfalt der Werkstoffe
  • Planungsunterlagen
  • Arbeitssicherheit
  • Fertigungsprozesse

Energie und Technik

  • Energiearten
  • Energiewandlungssysteme
  • Antriebssysteme
  • Energie der Zukunft

Information und Kommunikation

  • Elektronische Bauelemente/Schaltungen
  • Elektrotechnik im Wohnbereich
  • Steuern und Regeln mit dem Computer
  • Technisches Zeichnen

Natur und Technik

  • Regenerative Energien
  • Bionik – technische Lösungen aus der Natur

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Profil Wirtschaft

Im Profil Wirtschaft treffen die SchülerInnen auf die am wirtschaftlichen Handeln beteiligten Akteure: Einzelpersonen (VerbraucherInnen, Erwerbstätige, ...), Unternehmen, Organisationen (z.B. die EU) und den Staat. Durch vier Lernfelder werden diese Akteure die SchülerInnen begleiten und mit fortschreitender Zeit sollen immer komplexere Zusammenhänge deutlich werden.

Das Profilfach Wirtschaft wird in Klasse 9 bis 10 vierstündig pro Woche unterrichtet.

Das Profil Wirtschaft ähnelt in seinen Themen und Aufbau dem Unterrichtsfach Wirtschaft. Inhalte des Wirtschaftsunterrichts werden im Profilfach konkreter aufgegriffen und um einiges vertiefter aufgearbeitet. Auch das Profil basiert auch vier Lernfelder und den an wirtschaftlichen Handeln beteiligten AkteurInnen.

Lehrinhalte

Durch vier Lernfelder werden immer komplexere Inhalte vermittelt. Auch im Profil geht es vom Kleinen zum Großen. Vom Regionalen zum Globalen. Doch der Schwerpunkt ist ein anderer. Im Profil wird ein grundlegendes Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge vorausgesetzt. Es werden beispielhafte Lohnabrechnungen erstellt, die Einführung in die Buchführung vollzogen bis hin zu einer Unterrichtseinheit Rechnungswesen sowie das Bruttonationaleinkommen behandelt. Im Idealfall bedingen sich Profilfach und der reguläre Wirtschaftsunterricht, welcher eine Basis schafft, auf die dann weiter aufgebaut wird.

Der Markt ist der einzig demokratische Richter, den es überhaupt in der modernen Wirtschaft gibt.

 

Ludwig Erhard, Politiker (u.a. Bundeskanzler) und Wirtschaftswissenschaftler (*1897 † 1977)

Kurzbeschreibung der vier Lernfelder

VerbraucherInnen sowie Erwerbstätige im Wirtschaftsgeschehen

  • Bedürfnisse, Bedürfnisse wecken und decken, Knappheit
  • Marktarten, Marktformen, Marktpreisbildung
  • Das ökonomische Prinzip und der homo oeconomicus

Ökonomisches und soziales Handeln im Unternehmen

  • Fertigungsverfahren
  • Buchführung/Rechnungswesen
  • Entrepreneurship (Unternehmensgründung = Bsp. Start-Up)
  • Strukturwandel

Die Aufgaben des Staates im Wirtschaftsgeschehen

  • Wirtschafts- und Rechtsordnungen
  • Rechtliche Regelungen von Arbeitsbeziehungen im Unternehmen
  • Handlungsfelder der Wirtschaftspolitik (Ordnungspolitik, Prozesspolitik, Strukturpolitik)
  • Wirtschaft und Ethik („Trittbrettfahrer“-Probleme, Dilemma)

Ökonomisches Handeln regional, national und international

  • Regionaler Wirtschaftsraum = Heidekreis (regionaler Ausbildungsmarkt, Infrastruktur)
  • Nationaler Wirtschaftsraum = Deutschland (Infrastruktur, Potentiale, Im- und Export)
  • Globaler Wirtschaftsraum = EU und die ganze Welt; Freihandelsabkommen, Protektionismus, Herausforderungen globaler Art = Bsp. Klimawandel, Kriege, ...; Debattierclub EU

Übrigens ... Hast du Lust auf Wirtschaft?

Leistungsbewertung

  • 60% aktive Mitarbeit im Unterricht
  • 40% eine schriftliche Leistungskontrolle pro Halbjahr (Klassenarbeit oder ähnliche Leistung)

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